SOMMER & HAUT – schützen sie sich schön

Juniaktion 2022

Wussten Sie, dass es unterschiedliche UV-Strahlen gibt, die verschiedene Wirkungen auf die Haut haben?

UV-A Strahlen sind verantwortlich für die Bräunung der Haut, dringen tief ein und können folgeschwere Hautschäden verursachen. Sie entwickelt keine Rötung.

UV-B Strahlen dringen noch tiefer ein als UV-A Strahlen und erzeugen zuerst eine Rötung (Sonnenbrand), welche später zu gebräunter Haut führt. Diesen Vorgang nennt man indirekte Pigmentierung.

Eine dauernde Sonneneinwirkung führt zu einer Verdickung der Hornschicht, die als sogenannte Lichtschwiele vor UV Strahlen schützt, aber kosmetisch stören kann (dicke, lederartige Haut).

Auf jedem Sonnenschutzmittel ist ein Lichtschutzfaktor, sogenannter Sun Protection Factor (SPF) angegeben. Die Zahl ist ein Multiplikator, mit dem man errechnen kann, wie lange man nach der Anwendung des Präparats in der Sonne bleiben darf, ohne die Haut zu beschädigen.

Beispiel: Die Haut der Person entspricht dem Sonnentyp 3 (20 – 30 Min. Eigenschutz). Sie verwendet ein Sonnenschutz mit SPF 20 und kann nun 20 x 20 Minuten, also 400 Minuten, an der Sonne sein, ohne Risiko von Hautschäden einzugehen.

Für einen perfekten Schutz ist es wichtig, sich nach jedem Wasserbad, jeder Dusche oder zwischendurch auch einfach so, erneut einzucremen. Die UV Strahlung wirkt bis zu 50 cm unter der Wasseroberfläche. Wasser erhöht zusätzlich die Lichtempfindlichkeit der Haut.

Um die Haut vor UV Strahlung zu schützen, gibt es zwei verschiedene Arten von UV-Filtern:

  • Chemische Filter wandeln die UV Strahlen auf der Haut in Wärme um.
    30 Minuten Einwirkungszeit vor dem Sonnenbaden.
  • Mineralische Filter reflektieren das Sonnenlicht auf der Haut.
    Sofortiger Schutz ohne Einwirkungszeit.

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